Wie erstelle ich mein eigenes Konzept für meine Shootings.



Hey du, schön, dass du wieder vorbei schaust.

Nachdem du nun eine Woche Zeit hattest Ideen zu sammeln, wollen wir nun schauen, wie wir dein individuelles Konzept erstellen können. An dieser Stelle ist es wichtig, dass du zuvor bereits deine Ideen gebündelt hast. Kombiniere verschiedene Dinge miteinander und schau, was dir gut gefällt und wie du es zusammen bringen möchtest. Damit wir Schritt für Schritt arbeiten können und unsere Zeit optimal nutzen, solltest du darauf achten, nicht die verschiedenen Schritte miteinander zu vermischen.


Also:

  • Erst Ideen sammeln, kombinieren und sortieren.

  • Dann setzen wir uns an das Konzept.


Wenn du mehr Informationen zur Ideenfindung und Inspiration brauchst, dann schau dir unbedingt meinen Blogeintrag von letzter Woche an. Dort erkläre ich dir wo ich mir Inspiration hole und durch welche Seiten mir das gelingt.

Das Konzept ist eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit mit Stylisten, Models, Make Up Artisten usw. und nicht zuletzt für die Umsetzung deines Shootings. Denk daran, je genauer und detaillierter du alles auflistest und erklärst, umso besser können du und dein Team am Shootingtag zusammenarbeiten. Ein Konzept ist also auch eine Strukturierungs- und Orientierungshilfe und hilft dir an alles zu denken. Alle Bereiche sollten deshalb klar dargestellt sein, damit jeder Beteiligte einen guten Überblick erhält.

An dieser Stelle kann ich erzählen, wie ich ein Konzept entwerfe. Die Idee ist das Eine, aber wie bekomme ich die Ideen auf ein Blatt Papier um Anderen zu zeigen, was ich eigentlich meine und umsetzen möchte?


Nachdem ich meine, für mich passenden Bilder gefunden habe, speichere ich sie mir ab und arbeite sie systematisch in ein Konzept ein. Früher habe ich an dieser Stelle mit Indesign gearbeitet. Ich musste allerdings feststellen, dass es sehr umständlich ist und gerade für Anfänger sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Ein Anfänger sollte seine Zeit lieber in die tatsächliche Arbeit als Fotograf und in die Retusche investieren, anstatt sich mit komplizierten Programmen rumzuschlagen. Vorab ist es wichtig zu sagen, dass ein Konzept nicht besonders hübsch und stylisch aussehen muss. Viel wichtiger ist, dass sich alle Informationen darauf befinden und überschaubar dargestellt sind. 

Da ich ein begeisterter Mac User bin, erstelle ich meine Konzepte immer mit Pages, weil es einfach, schnell und unkompliziert geht.


Für welches Programm du dich zum Schluss entscheidest, spielt keine Rolle. Du solltest dich mit dem Programm wohlfühlen und nicht viel Zeit in die Handhabung investieren müssen. Weitere Programme sind zum Beispiel: Word, Indesign und Photoshop.  



Bei der Zusammenstellung des Konzepts solltest du dann darauf achten, dass jeder Bereich auf einem anderen Blatt Papier steht. Ich möchte dir hier ein genaueres Beispiel zeigen, damit du verstehst, wie ich das meine.



Beispielbild. So kann dein Bereich aussehen aber gerne auch noch detaillierter.




Wenn du zum Beispiel einen Bereich zum Hairstyling hast, dann solltest du dazu schreiben, was genau du umsetzen möchtest. Welche Frisur, welche Besonderheiten, eben alles, worauf sich dein/e Hairstylist*in einstellen muss. Look 1 beinhaltet zum Beispiel Beachwaves, in Look 2 soll dann ein lockerer Dutt folgen, usw. Gib Informationen über das Thema, über das du auf dieser Seite schreibst. Was du dir vorstellst und wie es aussehen soll. Auf den letzten zwei Seiten meines Konzepts gebe ich immer nochmal einen groben Überblick über das Equipment, welches zum Aufbau des Sets benötigt wird und die genauen Daten, also Ort und Zeit des Shootings.


Bei der Auflistung des Equipments geht es darum, wie das Set aufgebaut ist und das man zum Schluss nichts vergisst. Es gibt nichts schlimmeres als am Shootingtag noch alles zusammensuchen zu müssen und sich da erst Gedanken zu machen, was man noch gebrauchen könnte. Zum Schluss sollte das Konzept so gut ausgearbeitet sein, dass du nichts mehr dazu erklären brauchst.

einfaches Beispiel:

Make-Up-Artisten, Hairstylisten, Designer und Fotografen sollten durch dein Konzept klare Anweisungen erhalten. Auch Agenturen hilft das Bereitstellen deines Konzepts, denn so können sie dir das passende Model empfehlen und zur Verfügung stellen. Damit wächst auch deine Chance, dass du mit größeren Models zusammenarbeiten kannst.

Wenn du noch keine Referenzen hast und am Anfang stehst, ist es um so wichtiger ein gut ausgearbeitetes Konzept zu haben. Denn das kann dir sehr viele Türen öffnen. Du wirst merken das du dich dort von anderen abhebst.

Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Erstellen deines Konzepts und stehe dir wie immer mit Rat und Tat zur Seite.


Nächste Woche gibt es Schritt 3 zum Thema: Wie erstellst du dir ein Team.


Ich freu mich schon!


Viel Spaß bei der Umsetzung dieses Tipps.


Bis nächste Woche,


Dein Max

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