Wie du eine gute Auswahl von deinem Shooting erstellst.


Hey du, schön, dass du wieder vorbei schaust.


Letzte Woche ging es um die Umsetzung deines Shootings. Hat alles gut geklappt und du hast den Tag erfolgreich gemeistert, dann geht es jetzt darum, die besten Bilder raus zusuchen. 

Dabei gibt es verschiedene Punkte, auf die du achten solltest:


  • Bilder müssen in einer Serie harmonieren 

  • wähle insgesamt 6 verschiedene Looks aus

Wie gehst du an diese Aufgabe am besten heran?

Bei mir ist es so, dass ich schon während des Fotografierens merke, welches Bild mir gefällt und mich begeistert. Sobald die Bilder dann auf dem Rechner sind markiere ich sie mit einer Zahl, damit ich sie später wieder finde. Wenn ich mit dem Shooting fertig bin, setze ich mich mit meinem Team an den Rechner und treffe eine erste Vorauswahl. Das kann ich dir absolut empfehlen. Nimm dir gleich am selben Tag die Zeit dafür, anstatt sie einzeln dem Team zur Verfügung zu stellen. So könnt ihr als Team schon gemeinsam schauen, welche Bilder die Favoriten sind und verliert nicht unnötig Zeit. Natürlich kann es auch mal sein, dass es schon sehr spät ist, jemand den Zug schaffen muss oder noch einen weiteren Termin hat. Dann machst du da einfach eine Ausnahme.


Bei freien Arbeiten achte ich besonders darauf, dass jeder zufrieden ist und am Ende des Tages glücklich nach Hause geht. Es ist mir auch bekannt, dass viele Fotografen da anders sind und besser arbeiten können, wenn sie das Kommando geben. Ich persönlich finde das bei freien Arbeiten nicht wirklich fair. Wer meine vorherigen Blogbeiträge kennt, der weiß, ich lege besonderen Wert auf ein gut funktionierendes Team. Für mich bedeutet das auch, dass ich niemand der "Befehlshaber" ist und alle gemeinsam am Erfolg des Tages beteiligt sind.

Aber zurück zum Thema: Wenn du mit deinem Team an den Bildern sitzt, dann markierst du erstmal alle Bilder die euch gefallen. Danach kommt der schwere Teil der Arbeit: Die Auswahl. Hast du viele Bilder des gleichen Looks oder der gleichen Pose, dann lege sie dir nebeneinander auf den Rechner, sodass du alle gleichzeitig sehen kannst. Du wirst sofort merken, welches hervor sticht und welches nicht. Meiner Erfahrung nach ist sich das Team meistens einig. Ich gehe auf diese Art und Weise bei allen Bildern vor und zum Schluss habe ich dann noch genau so viele Bilder, wie Looks.


Als nächstes wähle ich wieder alle verbliebenen Bilder aus und lege sie nebeneinander. Zum Schluss ist es nämlich sehr wichtig, dass die Bilder nicht nur einzeln gut aussehen, sondern auch in einer Serie harmonieren. Darauf kommt es bei einer Magazinstrecke an! Die Fotos müssen ein Gesamtbild ergeben und zueinander passen. Nur wenn das der Fall ist, hast du eine Chance auf eine Veröffentlichung in einem Magazin. Auch für dein Portfolio ist es gut, wenn du deine Bilder aufeinander abstimmst. Das beweist ein gutes Auge und zeigt auch wie du unterschiedliche Momente wiedergeben und einfangen kannst.

Wenn die Bilder jetzt noch nicht harmonieren, dann schau bei deinen anderen Bildern nochmal rein, dort findest du bestimmt ein Bild, welches besser zu deiner Serie passt. Wenn dort jedoch keins dabei sein sollte, dann hast du nicht sauber mit deinem Konzept gearbeitet. Das kann am Anfang mal passieren. Versuche, ob du die fehlenden Looks nachholen kannst. Das ist natürlich aufwendiger als geplant, aber wichtig ist, dass die Serie am Ende harmoniert. Wenn du jetzt denkst, wieso sollte ich das tun? 

Denke daran, dass es dein Ziel war in einem Magazin zu landen. Also lieber nochmal Zähne zusammenbeißen und zum Schluss eine Top-Serie haben. Aus diesem Grund habe ich dir auch oben geraten eine Auswahl gemeinsam vor Ort zu treffen, um genau solche Dinge abzuschließen.

Das ist jetzt ein kürzerer Blog aber der nächste wird wieder länger. 

Ich wünsche dir nun viel Spaß dabei, deine Auswahl besser treffen zu können und hoffe meine Tipps konnten dir ein wenig helfen.

Nächste Woche gibt es einen weiteren Beitrag zum Thema „Retusche".

Viel Spaß mit diesem Tipp und bei der Umsetzung. Hier gibt es weitere Blogbeiträge.

Bis nächste Woche 

Dein Max


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